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Kickbox-Ausrüstung & Sicherheit: Alles für dein Training

Sicherheit steht an erster Stelle. Die richtige Schutzausrüstung minimiert nicht nur dein Verletzungsrisiko, sondern schützt auch deinen Sparringspartner. Hier erfährst du, was du wirklich brauchst.

1. Tiefschutz: Der wichtigste Protektor

Der Tiefschutz (Suspensorium) ist unverzichtbar. Er schützt vor schmerzhaften und gefährlichen Treffern im Genitalbereich. Profi-Tipp: Verlasse dich nicht nur auf den Schutz. Trainiere den Beine-Block, um Tritte bereits im Ansatz abzufangen. Achte darauf, dass beim eigenen Kicken das gegnerische Bein nicht unter dein Schienbein rutscht.


2. Mundschutz (Zahnschutz)

Ein gut sitzender Zahnschutz schützt Zähne, Lippen und beugt Zungenbissen vor. Wichtig: Halte den Mund im Kampf stets geschlossen. Ein Mundschutz sollte "boil & bite" (anpassbar durch Erhitzen) sein, um festen Sitz bei freier Atmung zu garantieren.


3. Kopfschutz: Schutz für Ohren und Schläfen

Im Amateurbereich vorgeschrieben, schützt er vor Platzwunden und Trommelfellrissen. Persönliche Erfahrung: Ein Treffer mit dem Handschuh direkt auf das Ohr kann ohne Schutz zum Trommelfellriss führen. Trage den Kopfschutz daher auch bei intensivem Sparringstraining.


4. Boxhandschuhe und Bandagen

Handschuhe dienen dem Schutz deiner Knöchel und des Gegners. Die Faustregel für das Training: Nutze schwere Handschuhe (**14 oz bis 16 oz**). Diese sind weicher gepolstert und dämpfen die Schlagkraft für deinen Partner besser ab als leichte Wettkampfhandschuhe (10 oz).

Empfehlung:
10 oz: Wettkampf & Sandsack
12 oz: Techniktraining
14-16 oz: Sparring

Video: Boxhandschuhe richtig auswählen

Warum Handbandagen Pflicht sind

Bandagen stabilisieren deine Handgelenke und schützen die Mittelhandknochen. Wickle den Daumen immer mit ein. Tipp: Balle beim Wickeln zwischendurch eine Faust, um sicherzustellen, dass die Bandage nicht die Blutzufuhr abschnürt.


5. Fuß- und Schienbeinschutz

Schienbeinschützer sind besonders bei Low-Kicks und deren Abwehr (Block) unerlässlich. Fußschützer: Achte darauf, dass die Ferse bedeckt ist (Schutz bei Hakenkicks). Bedenke, dass der Fußballen oft frei bleibt – treffe bei geraden Kicks also mit der Ferse oder dem Spann, um Zehenverletzungen zu vermeiden.


6. Kickbox-Bekleidung

Spezielle Kickbox-Hosen sind weit geschnitten, um die Beinfreiheit für hohe Tritte (Highkicks) zu garantieren. Sie bestehen meist aus leichtem Satin oder Polyester und ähneln Muay-Thai-Shorts.

Fazit: Qualität zahlt sich aus

Spare nicht an der Sicherheit. Schlecht sitzende Ausrüstung verrutscht im Kampf und bietet keinen Schutz. Wir empfehlen Fachgeschäfte oder spezialisierte Online-Shops mit guten Rückgabemöglichkeiten.

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