Kickboxen Training
Um am Kickboxen teilzunehmen, muss man fit sein. Es ist nicht denkbar beim Kickboxen Spitzenleistungen erbringen zu wollen, ohne eine physische Basis zu haben. Aus diesem Grund kommt dem Training eine besondere Bedeutung zu. Das Training muss Ausdauer, Gelenkigkeit und Kraft (insbesondere Schnellkraft und auch Ausdauer) umfassen. Zunächst lernt man die richtige Kampfstellung, Beinarbeit, Meidbewegungen und Grundtechniken. Danach werden die Techniken mit einem Partner sowie am Gerät (Schlagpolster, Sandsack) geübt. Erst danach ist man bereit ist für das Sparring (= Übungskampf). Danach werden immer neue Techniken und Kombinationen gelernt.
Zu Beginn eines jeden Trainings steht eine Aufwärmphase, um das Training effektiver zu gestalten bzw. um das Verletzungsrisiko zu minimieren (Zerrungen usw.). Zum Aufwärmen bieten sich Seilspringen, Laufen und/ oder lockeres Schattenboxen an.
Nach dem Aufwärmen sollten die Muskeln gedehnt werden. Hier haben sich folgende Übungen bewährt: Rumpfbeuge, Beinstrecksitz, Spagat, Hürdensitz usw.
Um das Training effektiv zu gestalten und das Verletzungsrisiko gering zu halten sollten folgende Merksätze beachtet werden:
Immer mit viel Spaß an die Sache gehen und nicht verkrampfen.
Zuerst Muskeln aufwärmen.
Nach dem Aufwärmen, dehnen.
Das Dehnen darf nicht schmerzhaft sein.
Die Dehnung sollte mit Konzentration und ruhiger Atmung erfolgen.
Der Dehnreiz sollte mindestens 30 Sekunden dauern.
Jede Dehnübung sollte mindestens dreimal ausgeführt werden.
Alle Muskelgruppen (Beuger und Strecker) sollten trainiert werden.
Alle Übungen sollten konzentriert und nicht ruckartig ausgeführt werden.
Das Ausatmen erfolgt während der Anspannung.
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